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Starke Familien
Die Familie ist eine der grundlegenden Institutionen unserer Gesellschaft. Sie bietet Kindern einen geschützten Raum zum Heranwachsen und Erwachsenen eine sichere, emotionale Basis. Die Familie gerät aber zusehends unter Druck. Kinder bedeuten für Frauen häufig auch ein vorübergehendes Ausscheiden aus dem Erwerbsleben. Bessere Ausbildung und längere Ausbildungszeiten bedeuten zusätzliche Kosten. Für ein Ehepaar bedeutet das erste Kind durchschnittlich einen Kaufkraftverlust von 40 Prozent. Deshalb entscheiden sich viele Ehepaare entgegen ihrem eigentlichen Wunsch gegen Kinder oder für weniger Kinder. Das hat selbstverständlich auch gesamtgesellschaftliche Auswirkungen: Finanzierung der AHV, Arbeitskräfteangebot, Einwanderung usw.
Wegen der Wünsche der einzelnen Menschen und der Bedürfnisse der Gesellschaft setze ich mich für die Stärkung der Familie ein. Bund und Kantone sollen eine koordinierte Familienpolitik betreiben. Ein Verfassungsartikel dazu wird aufgrund meiner Initiative ausgearbeitet. Es braucht aber auch konkrete Entlastungen bei den Steuern und den AHV-Beiträgen.

Vorstösse

  • 11.3567 Motion. Elternzeit und Familienvorsorge
  • 11.3192 Motion. Voller Abzug der Krankenkassenprämien bei der Einkommenssteuer
  • 11.3193 Motion. Voller Abzug der Krankenkassenprämien bei der direkten Bundessteuer
  • 07.419 Parlamentarische Initiative. Verfassungsbasis für eine umfassende Familienpolitik
  • 05.1143 Anfrage. Rentenwirksamkeit der Erziehungsgutschriften bei der AHV
  • 05.439 Parlamentarische Initiative. Kinder und AHV-Beiträge
  • 04.3334 Familienförderung durch einen Kinderbonus bei der AHV
Zeitungsartikel
Eine Verfassungsgrundlage für eine koordinierte Familienpolitik
Entlastung für Familien mit Kindern bei der AHV
Stiller Protest mit der Pille ?
Leistungsfähige kleinere und mittlere Unternehmen (KMU)
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bilden das Rückgrat der schweizerischen Wirtschaft. In ihrer Gesamtheit sind sie vielfältiger und bei Krisen widerstandsfähiger als es einige wenige Grossfirmen wären. Mit der Lehrlingsausbildung leisten sie einen wichtigen Beitrag an unser Bildungssystem. Als KMU-Beauftragter der schweizerischen CVP habe ich ständigen Kontakt mit KMU und staune über ihre Beweglichkeit und Innovationskraft.
Gerade die KMU werden aber durch die administrativen Lasten, die der Staat den Unternehmen aufbürdet, besonders belastet. Das reicht von komplizierten Mehrwertsteuer- und Sozialversicherungsabrechnungen bis zu langwierigen Bewilligungsverfahren. Der Staat soll deshalb diese Prozeduren möglichst einfach ausgestalten.
Viele KMU sind in Bereichen tätig, die hoch qualifizierte Mitarbeiter und den Zugang zu neuesten Technologien verlangen. Die berufliche Bildung - insbesondere die höhere Berufsbildung - muss deshalb das nötige Gewicht haben. Die KMU müssen am Wissen unserer Hochschulen teilhaben können.
Vor allem in Krisenzeiten, müssen sich KMU das nötige Kapital beschaffen können. Dazu ist ein vorsorglicher Ausbau des gewerblichen Bürgschaftswesens erforderlich.
Vorstösse
  • 10.4044 Motion. Onlineschalter für KMU bei den Sozialversicherungen
  • 10.3792 Motion. Gewerbliches Bürgschaftswesen als potenzielles Kriseninstrument
  • 09.3224 Postulat. Effizienz von Berufsbildungsfonds
  • 07.3538 Naturwissenschaftlich-technische Bildung
  • 07.3681 Motion. Vereinfachung der Regulierungen in sämtlichen Departementen
  • 07.3531 Motion. Staatssekretariat für KMU
Zeitungsartikel
Weniger Bürokratie – mehr Platz für Leistung
Für eine ausreichende Verkehrsinfrastruktur
Eine ausreichende Verkehrsinfrastruktur ist eine Vorbedingung für eine leistungsfähige Volkswirtschaft. Ideologische Grabenkämpfe zwischen Schiene und Strasse verhindern dringend notwendige Lösungen. Dank der von mir vertretenen Initiative der CVP-Fraktion wurde der Verkehrsinfrastrukturfonds geschaffen, der eine gesamtheitliche Verkehrspolitik ermöglicht. Damit können sowohl Projekte des Nationalstrassennetzes als auch Projekte in den Agglomerationen finanziert werden.
Jetzt geht es darum, dass aus diesem Fonds auch jene Projekte finanziert werden, die für den Kanton Bern wichtig sind. Ich habe mich deshalb für den Ausbau der Bahnlinie Biel-Neuenburg und den Ligerz-Tunnel und die Südumfahrung Berns eingesetzt, welche die Agglomerationsgemeinden entlasten soll.
Vorstösse
  • 10.3914 Motion. Durchgehender Schienenkorridor mit vier Metern Eckhöhe zwischen Basel und Chiasso ab 2016/17
  • 08.3693 Motion. Nationalstrassennetz. Engpassbeseitigung
  • 04.3472 Postulat. Massnahmenkonzept gegen Raser
  • 04.402 CVP-Fraktion (Sprecher Hochreutener). Verkehrspolitik für Strasse und Schien
Zeitungsartikel
Verkehrspolitik: Mit der Vorlage des UVEK geht es nicht
Notwendigkeit und Schwierigkeiten eines
Verkehrskompromisses
Sport ist eine gesunde und sinnvolle Freizeitbeschäftigung
Sport als Freizeitbeschäftigung trägt zur Volksgesundheit und zur gesellschaftlichen Integration bei. Während bei der Förderung des Breiten- und Massensports vor allem Gemeinden und Kantone gefordert sind, ist die Förderung des Spitzensports eine Aufgabe, die der Bund lösen muss. Spitzensport ist das beste Mittel, um viele - vor allem junge - Menschen für eine eigene sportliche Betätigung zu motivieren. Spitzensport und Breitensport sind nicht Gegensätze. Sie bedingen sich vielmehr gegenseitig.
Nichts mit Sport haben aber die Krawalle an und nach Sportanlässen zu tun. Der Sport, die Sportler, die grosse Mehrheit der friedlichen Zuschauer und die Anwohner müssen vor einer gewalttätigen Minderheit geschützt werden. Hier muss der Staat mit fühlbaren Strafen, einer effizienten Fahndung und raschen Verfahren so durchgreifen, dass klar wird, dass es nicht um "Kavaliersdelikte" handelt.
Vorstösse
  • 06.3335 Postulat. Stürmen des Spielfeldes als Straftatbestand
  • 05.3162 Postulat. Sportschulen des Bundes
  • 04.3676 Interpellation. Fussball-EM 2008. Stand der Vorbereitungen
Stopp der Gewalt
Die Zunahme der Gewaltdelikte kann nicht toleriert werden. Dass über die letzten Jahrzehnte eine Zunahme stattgefunden hat, kann statistisch belegt werden. Von 1982 bis 2008 hat sich die Zahl der Körperverletzungen fast verdreifacht und jene der Raubüberfälle fast verdoppelt. Krawalle (bei Sportanlässen, Demonstrationen, illegalen Partys usw.) nehmen zu.
Eine Strategie gegen Gewalt muss Prävention, Integration und Repression umfassen. Prävention und Integration sind wichtig, aber sie können nur langfristig wirken. Um rasch den Anstieg der Gewalt und die Etablierung einer Gewaltkultur zu verhindern, braucht es Repression. Bei Gewalttaten müssen Strafen fühlbar sein. Strafen müssen nicht extrem hoch sein, aber sie dürfen auch nicht lächerlich sein. Bedingte Geldstrafen z. B. machen nicht deutlich, dass die Gesellschaft bestimmte Verhaltensweisen nicht duldet. Gewalttaten müssen mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Sanktionen führen. Die nötige Zahl von Polizisten müssen die Kantone bereitstellen. Der Bund kann aber dafür sorgen, dass effiziente Fahndungsmethoden - z. B. Publikation von Video- oder Fotoaufnahmen - rasch eingesetzt werden können. Die Prozessdauern müssen verkürzt werden. Da müssen aber zuerst die Auswirkungen der neuen Eidgenössischen Strafprozessordnung abgeklärt werden.
Vorstösse
  • 10.3435 Motion. Griffige Instrumente gegen Krawallmacher und Vandalen
  • 10.3434 Motion. Gewalt strafrechtlich schärfer begegnen
  • 09.3638 Videoüberwachung im öffentlichen Raum. Datenschutz mit Vernunft
  • 09.3445 Verstärkte Berücksichtigung der Sicherheit potenzieller Opfer im Strafrecht
  • 07.3870 Verbot von elektronischen Killerspielen
  • 06.3775 Körperverletzung ist mindestens so schlimm wie Diebstahl
Staatliche Institutionen und inhaltliche Konkordanz
Konkordanz ist mehr als Parteienproporz in der Regierung. Konkordanz bedeutet auch, dass die Regierungsparteien zum Wohl des Landes zusammenarbeiten. Damit es zu Lösungen kommt, müssen sie dabei auch zu Kompromissen fähig sein. Im Vordergrund hat dabei die Sache und nicht die Person zu stehen. Diese Bereitschaft zur Zusammenarbeit in der Sache ist in einer direkten Demokratie unabdingbar, wenn es nicht zur gegenseitigen Blockierung und damit zum Stillstand kommen soll.
Diese Frage beschäftigte mich in den Gremien von Fraktion und Partei, was dann zu Zeitungsartikeln führte. Bei der Beschäftigung mit diesen Fragen stiess ich auf das Problem, dass wir in der Schweiz im Gegensatz zu anderen Staaten keine Regelung für den Fall haben, dass ein Bundesrat plötzlich - z. B. durch einen Unfall - handlungsunfähig wird und weder sein Amt ausüben noch zurücktreten kann. In der Vergangenheit konnten solche Situationen unter den Bundesratsparteien geregelt werden. Heute wäre dies angesichts des schrilleren Tons in der Politik kaum mehr möglich. Ich reichte eine parlamentarische Initiative ein, die jetzt zu einer entsprechenden Gesetzesbestimmung (Artikel 140a Parlamentsgesetz) geführt hat. Die Schweiz ist jetzt für derartige Krisenfälle gerüstet.
Vorstösse
  • 05.437 Parlamentarische Initiative. Handlungsunfähige Bundesräte
Zeitungsartikel
Couchepins Vorschlag für eine starke Mitte: Teilweise problematisch, aber als
Signal hoch interessant
Inhaltliche Konkordanz als Alternative
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